8. Februar 2018

"Ich bin das Mädchen aus Aleppo" mit toller Aktion!



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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das mich sehr berührt hat. Es wurde von einem kleinen Mädchen und seiner Mutter geschrieben und behandelt ein Thema, das leider immer aktuell ist: den Krieg.


 
Als Mama fehlt es einem häufig an Zeit, deshalb lese ich auch viel weniger, als ich gerne würde. Meistens ziehen mich die rosa/bunten Cover an, die eine leichte Lektüre versprechen, die man jederzeit unterbrechen kann. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich „Ich bin das Mädchen aus Aleppo“ wohl nicht gelesen hätte, hätte ich es nicht als Rezensionsexemplar bekommen. Und wisst ihr was, ich hätte ein wirklich sehr lesenswertes Buch verpasst, aber auch die ein oder andere Träne weniger in den Augen gehabt. 

Leider sieht man Bilder des Kriegs nahezu täglich. Die wirkliche Bedeutung für einen einzelnen Menschen, der in diesen Kriegsgebieten wohnt, ist einem aber bei weitem nicht klar. Bana Alabed nimmt den Leser mit und zeigt ihm „vor Ort“, was einem auch 2018 noch unfassbar Schlimmes passieren kann. Ich finde es unendlich traurig, dass schon kleine Kinder Bomben anhand der Geräusche, die sie verursachen, unterscheiden können. Gerade als Mutter ging mir das Buch an sehr vielen Stellen sehr nah. 



Als Lehrerin finde ich es wichtig, dass meine Schüler ein Gespür dafür bekommen, welches Glück sie haben, hier bei uns in Deutschland leben zu können. Ohne Angst haben zu müssen, dass der Vater entführt wird, ohne voller Angst in einem dunklen Keller sitzen zu müssen, um sich vor Gefahren zu schützen,… 

Hierzu finde ich das Buch hilfreich. Denn wenn man die ersten Seiten liest, bekommt man einen guten einen guten Eindruck von Syrien, wie es vor dem Krieg war. Ein weit entferntes Land, in dem die Menschen einen sehr ähnlichen Alltag hatten, wie wir. Wem kommt dieser Schwimmreif zum Beispiel nicht bekannt vor?


Und dann kam der Krieg. Das Leben veränderte sich drastisch. Auch das soll Kindern bewusst werden – natürlich anhand ausgewählter Stellen. Man will sie ja nicht verängstigen. Aber dennoch… mittlerweile begegnen sie nun mal Flüchtlingskindern und das wirft Fragen auf, die auch kindgerecht beantwortet werden sollten.

Auch dem Verlag Bastei Lübbe liegt das Thema am Herzen und es wurde eine tolle Aktion ins Leben gerufen.


„Kinder malen für Kinder“ will Flüchtlingskinder unterstützen. Dazu sollen eure Kinder/Enkelkinder/Schüler,… Bilder als Zeichen des Friedens malen. Für jedes hochgeladene Bild spendet Bastei Lübbe 1€ an Start Up – Club zum Ankommen, womit Flüchtlingen das Ankommen in Deutschland erleichtert werden soll. Wir werden auf jeden Fall mitmachen. Meine Tochter hat schon ein Bild gemalt und vielleicht lässt es sich noch umsetzen, dass sich auch meine Schüler beteiligen.

Ich finde diese Aktion eine großartige Gelegenheit mit Kindern über dieses wichtige Thema zu sprechen und dabei gleichzeitig auch noch etwas Gutes zu tun! Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn auch ihr euch mit euren Kindern beteiligen würdet. Denn nicht nur Bana wünscht sich:

„I just want to live without fear“ 

(Twitter-Zitat vom 16. Oktober 2016)




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