30. Januar 2015

Von glitzernden Kinderaugen und einem weniger glitzernden Kleid



„Und ich flieg, flieg, flieg wie ein Flieger…“
 
Es geht wieder los. Die fünfte Jahreszeit beginnt und macht natürlich auch vor unserer Tür nicht halt. 




Schon seit Ende Dezember kann man in den Geschäften Kostüme und allerlei Zubehör sehen. Ich gehöre zu den Spielverderbern, die tatsächlich bis kurz vor dem eigentlichen Zeitpunkt warten, um etwas zu kaufen. Es ist doch so schade, wenn man die Kostüme schon so früh kauft und die Kinder dann noch ewig warten müssen, bis es ENDLICH soweit ist und sie damit zum Kinderfasching gehen können. Aber gestern war es soweit. Eigentlich wollten wir nur eine Hülle für das Schreibheft der Großen kaufen und da war es: DAS Kleid. Sie musste es unbedingt haben. Es war schon seit letztem Jahr klar, dass sie selbstverständlich wieder Prinzessin werden würde. Ich muss zugeben, ihre Wahl gefällt mir auch. Das Kleid ist blau, hat sogar einen Reifrock und erinnert ein bisschen an die Barock-Zeit. Passend dazu haben wir noch eine silberne Krone mit blauen Edelsteinen gefunden. 

Aber das Kleid hat noch zwei weitere Vorteile: 

1. Es hat Ärmel. Ich finde es so furchtbar, wenn die ganzen Kleidchen Spagettiträger haben und man entweder noch etwas darunterziehen muss oder Angst hat, dass das Kind krank wird. 
2. Und das ist für mich das Allertollste: Es glitzer nicht. Das heißt, es glitzert schon etwas, aber der ganze Glitzerkram bleibt dort, wo er ist und ich fühle mich nicht zu Hause wie in der Höhle eines Einhorns.




Mama ist glücklich, Tochter ist glücklich. Was will man mehr?

Der Kleine wird dieses Jahr übrigens eine Biene. Ich habe einen zuckersüßen Umgang, der auch ideal ist, wenn wir auf einen Umzug gehen. Da kann er dann einfach über die Jacke gezogen werden. Nur wie ich es bei der Großen mache, weiß ich noch nicht so recht. Vielleicht finde ich noch irgendwo einen Umhang, den sie dann über ihre Jacke ziehen kann. Ich werde euch davon berichten. Und den Kleinen als Biene dürft ihr sicher noch auf den Faschings-Fotos bewundern.

Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß beim Feiern!

Alaaf, Helau, Alleh Hopp oder wie auch immer :-)

Wie feiert ihr Fasching? Geht ihr auch auf Umzüge? Verkleidet ihr euch?

28. Januar 2015

Unser Trip über den großen Teich



Wenn man hier aus dem Fenster sieht, sieht man ein riesiges Spektrum an Farben: Hellgrau, Dunkelgrau, noch dunkleres Grau,… 
Daher ist es an der Zeit, mal etwas Farbe in den Alltag zu bringen und in Urlaubserinnerungen zu schwelgen. Das Fernweh hat mich gepackt und ich hoffe, ich kann euch damit anstecken! 
 

27. Januar 2015

Ein gemütliches Abendessen oder jeder Gang macht schlank



So gegen sechs Uhr wird der Kleine unruhig und verlangt – mal mehr, mal weniger lautstark- nach seinem „Mamamam“. Als vorbildliche Mutter macht man sich selbstverständlich gleich an die Arbeit und bereitet einen (hoffentlich) leckeren Brei zu. 

Just in diesem Moment fällt der Großen natürlich auch ein, dass sie unbedingt jetzt sofort auch etwas essen muss. Fünf Minuten warten? Wozu?

26. Januar 2015

Gekicher der Woche (KW 04)



Passend zum Blognamen dachte ich, wäre es doch nett, wenn man seine Aufmerksamkeit auf das Positive lenkt und sich überlegt, über was man in der Woche am meisten gekichert/geschmunzelt/gelacht hat.
 
Mama hat gekichert… 
als der Kleine sich ganz fest an seine Schwester gedrückt hat und sie so doll geküsst hat, dass sie danach im ganzen Gesicht nass war.

Papa hat gekichert… 
weil er eine süße Nachricht von der Großen auf die Arbeit bekam. Na, wer kann sie entschlüsseln?



Die Große hat gekichert… 
als sie den Schnee sah und weil sie ein unglaubliches Glück beim Mau-Mau-Spielen hatte.

Der Kleine hat gekichert… 
als er vor der Stereo-Anlage stand und „tanzte“.

25. Januar 2015

Nicht genug Schnee? - Man muss sich nur zu helfen wissen...



Dieses Wochenende stand nur eines im Mittelpunkt: der SCHNEE!!!

Da wir in einer Region leben, die nicht unbedingt mit Schneemassen gesegnet ist, ist die Freude natürlich umso größer, wenn es draußen doch mal weiß ist.

Für Samstag war Schnee vorhergesagt, die Aufregung riesig und dann kam der Samstagmorgen: NICHTS!!! Nicht ein winziger weißer Krümel lag auf der Wiese. Die Enttäuschung war groß. So fuhren wir also zu Oma und Opa und siehe da, am Nachmittag kamen erst kleine weiße Fussel vom Himmel, die immer größer wurden und plötzlich kam man sich vor, als blickte man in eine Schneekugel, als man aus dem Fenster sah. Und das Beste war natürlich: der Schnee blieb liegen! Da gab es kein Halten mehr. Natürlich musste die Große nach draußen, eine Schneeballschlacht machen und einen Schneemann bauen. Der Kleine war recht unbeeindruckt und spielte drinnen weiter.






Heute Morgen war es tatsächlich noch immer weiß, so dass in unseren Garten auf jeden Fall auch ein Schneemann sollte. Nun ja, der Schnee war mehr ein Pulver und auch die Menge ließ zu wünschen übrig. Aber Kinder wären nicht Kinder, wenn ihnen nicht trotzdem etwas einfiele. So beschloss die Große: „Wenn ich keinen Schneemann bauen kann, dann male ich mir jetzt eben einen in den Schnee!“ Sie schnappte sich die für den Schneemann vorgesehene Möhre und legte los. Ich musste schmunzeln.






Übrigens reichte der Schnee sogar aus, um noch etwa 3x mit dem Schlitten im Garten hin- und herzufahren. Dann stießen wir schon auf Grund.

Die restliche Zeit haben wir gemütlich drinnen verbracht, gespielt und uns den Winter einfach ins Haus geholt. Wie? Das könnt ihr hier nachlesen.

An dieser Stelle auch Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag an Armin Maiwald, ohne den „die Maus“  nicht „die Maus“ und unser Sonntag nicht vollständig wäre!

Besuch vom Südpol




Wir haben uns heute vom Schnee inspirieren lassen und haben einen Pinguin gebastelt. Darf ich also vorstellen? Das ist Pingi!



Habt ihr Lust, ihn nachzubasteln? 

23. Januar 2015

Teil 3: Unser kunterbuntes Jahr 2014



Und dann begann sie auch schon, die kalte Jahreszeit! Der Kleine war inzwischen gar nicht mehr so klein und fing an zu krabbeln, spielte gerne in seiner „Höhle“ und wurde zu einem ganz aufgeweckten Kerlchen, das die Welt um sich herum genau erkunden möchte.





Wir haben es uns oft drinnen gemütlich gemacht, gespielt, gebastelt und gebacken...

22. Januar 2015

Teil 2: Unser kunterbuntes Jahr 2014



Nach Ostern rückte auch schon der letzte Kindergartentag der Großen immer näher. Ein langer Lebensabschnitt ging zu Ende. Es wurde viel gemacht. Die Kinder waren bei der Polizei, der Feuerwehr, beim Bäcker, haben einen ganztägigen Ausflug gemacht und zum Schluss gab es noch ein Abschlussfest. Und dann kamen die Sommerferien. Was war die Große denn jetzt? Kein Kindergartenkind mehr, aber auch noch kein Schulkind – also ein Fast-Schulkind.





Aber auch im Sommer wurde uns nicht langweilig. 

20. Januar 2015

Unser kunterbuntes Jahr 2014



Da mein Blog neu ist, habe ich den riesigen Vorteil, dass ihr von unserem spannenden letzten Jahr noch gar nichts wisst und ich mich mit ganz vielen Fotos austoben kann :-)
Also hereinspaziert zu unserer Vorstellung: „Ein Jahr wie kein anderes“



Das Jahr startete schon mit dem zweitgrößten Highlight: UNSER Haus wurde gebaut, oder vielmehr geliefert, denn wir haben uns für ein Fertighaus entschieden. Das ist völlig verrückt: 

17. Januar 2015

Eiskaltes aus dem Backofen :-)



Es ist Winter und welchen Film gucken kleine Mädchen da wohl am liebsten? Genau! Die Eiskönigin!

Elsa, Anna und der Schneemann Olaf stehen hier gerade hoch im Kurs und so kam es, dass wir unseren eigenen Olaf gebacken haben. 

Ich habe der Großen allerdings anfangs noch nichts verraten. Der Plan war nur, Muffins zu backen. Es wurden ganz einfache, helle Muffins. Aber als es dann ans Verzieren ging, war die Freude groß. Ich hatte Marzipan-Möhren, Kokosflocken und Schokoladentröpfchen besorgt, so dass es gleich losgehen konnte. Die Große war Feuer und Flamme. Zuerst haben wir die Muffins mit Zuckerguss bestrichen und die Schokotröpfchen darauf gesetzt. Erst danach rieselte der Schnee und ganz zum Schluss bekam unser Schneemann natürlich noch seine Nase.




Das Tolle an diesen Muffins ist, dass

14. Januar 2015

Früher war alles besser...



… zumindest manches anders. Erinnert ihr euch an eure liebsten Spielsachen?

Ich erinnere mich noch so gut an den Moment, an dem ich mein erstes Polly Pocket bekam. Wisst ihr noch? Diese kleinen bunten Boxen mit den kleinen Figürchen, die so winzig waren, dass man aufpassen musste, sie nicht zu verlieren. 


Damals war ich etwa sechs Jahre alt, lag krank im Bett und meine Mutter schenkte es mir als Überraschung. Dieses unbeschreibliche Gefühl so ein TOLLES Spielzeug bekommen zu haben… Ich fand die Püppchen so schön und habe dieses kleine, gelbe Kästchen fast nicht mehr aus der Hand gegeben. Es war, als hätte man einen kleinen Schatz in der Hand!





Heute gibt es Polly Pocket immer noch. In der Zwischenzeit sind die Figuren sehr viel größer geworden – und  auch das Zubehör… das alles in die Hosentasche zu bekommen dürfte schwierig werden!

12. Januar 2015

Bald geht es weiter...

Gerade noch habe ich von meiner Großen geschrieben, die krank war. Nun hat es mich erwischt.

Bald geht es weiter...

9. Januar 2015

„Wenn ein Löffelchen voll Zucker…“


Kennt ihr das Lied von Mary Poppins? Wenn dieser Film hier läuft, weiß die ganze Familie Bescheid: Die Große ist krank! 


Gerade gingen hier die Ferien zu Ende und schon war sie krank. Sie hatte sich so auf den ersten Schultag gefreut und am letzten Ferientag ging es los… Sie war aber sehr tapfer und ist auch schon wieder fit. Das Ganze hat mich allerdings trotzdem zu einem neuen Post inspiriert.

Sicher kennt ihr es auch, Manches ist für die Kinder viel schlimmer als es in Wirklichkeit ist. Deshalb ist es z.B. unerlässlich als Mama immer Kühlpads im Kühlschrank zu haben, falls sich der Nachwuchs mal stößt. Denn ein Kühlpad hilft gegen so Einiges!
Manchmal blutet einem aber auch das Herz. Nämlich immer dann, wenn man wirklich nur wenig für das Kind tun kann. Bei uns ist ein typischer Klassiker Ohrweh.

Was macht man da? Ablenkung ist alles!!!

Wir haben einen Krankheits-Koffer, der dann zum Einsatz kommt. Allein schon die Ankündigung  „Wir holen jetzt den Notfall-Koffer“ bringt die Große auf andere Gedanken. Was ist so drin in diesem Koffer? Eben alles, was man in den verschiedensten Krankheits-Notlagen so braucht: gut riechende Taschentücher, Tee, Hustenbonbons, schöne Pflaster, Bücher zum Vorlesen, ein paar Karten mit Fingerspielen und nicht zu vergessen die Mary-Poppins-DVD. Ab und zu ist auch wie von Zauberhand noch eine kleine Überraschung für die Patientin darin zu finden :-)




Warum es gerade dieser Film geworden ist, war Zufall. Die Große hatte als Kleine nämlich ziemlich schnell Angst bei allen möglichen Filmen. An die typischen Disney-Filme wie Arielle, Dschungelbuch & Co. war gar nicht erst zu denken. Und eines Tages entdeckte ich die DVD beim Bummeln und musste sie unbedingt mitnehmen, denn ich habe diesen Film als Kind so gerne geschaut. Und so kam dann eins zum andern. Die Große LIEBT Mary Poppins und besteht bei jeder Krankheit darauf, dass es unbedingt dieser Film sein muss!

Wundert euch übrigens nicht, dass dieser Post nur von der Großen handelt. Der Kleine ist mit seinen 9 Monaten einfach noch zu klein ;-)

Habt ihr auch Tipps und Tricks? Wie ist es bei euch, wenn die Kinder krank sind? Vielleicht fällt euch auch noch etwas ein, was in unserem Notfall-Koffer noch fehlt?
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